Wünschewagen Rheinland

Noch einmal in den Schwarzwald

Bei den Besuchen des 85-jährigen Vaters „Günther“ im Pflegeheim, erzählt er seiner Familie immer wieder, wie gerne er noch einmal in den Schwarzwald fahren möchte. Viele Familienurlaube wurden gemeinsam dort verbracht. Gerne würde die Familie mit der Hilfe des ASB-Wünschewagens Rheinland Ihrem Vater diesen Wunsch erfüllen, solange er die Strapazen einer solchen Reise noch gut mitmachen kann.

Eine seiner Töchter hat gerade den Traum eines eigenen Ferienhauses am Feldberg verwirklicht und möchte dort zwei Tage mit der Familie und ihrem Vater verbringen.

Anfang Oktober war es dann endlich soweit und die Fahrt konnte losgehen. Günther wurde von seinem Neffen Johannes begleitet und war ganz schön aufgeregt, als unsere Wunscherfüller Andreas und Daniel ihn an einem sonnigen Samstagmorgen im Pflegeheim abholten.

Dank des schönen Wetters verging die Hinfahrt wie im Fluge. Die Pause konnte mit leckeren Lunchpaketen im Sonnenschein genossen werden und Günther verkürzte die Fahrt mit interessanten Geschichten aus seinem Leben als Eisenbahner.

Als der Wünschewagen am Nachmittag am neugebauten Holzhaus der Tochter am Feldberg ankam, wurden sie von der kompletten Familie herzlich empfangen. Zur Begrüßung gab es eine große Kaffeetafel mit Heißgetränken und köstlichem selbstgebackenen Kuchen.

Günther saß als Oberhaupt der Familie am Kopfende und genoss sichtlich das Beisammensein mit seinen Lieben und die süßen Leckereien.

Den restlichen Tag machte die Familie mit ihrem Vater einen Ausflug zum höchsten Bahnhof Europas. Günther übernachtete im Ferienhaus und die Wunscherfüller im Hotel Haus Sommerberg (www.sommerberg.com). Die Besitzer sind Freunde der Familie und vom Projekt „Wünschewagen“ so begeistert, dass sie unseren Helfern Daniel und Andreas ein 3-Gänge-Menü spendierten. Die beiden schwärmen immer noch davon und sind begeistert von der Gastfreundlichkeit.  

Am nächsten Morgen musste schweren Herzens nach dem Frühstück dann Abschied vom Feldberg und den Verwandten genommen werden. Mit dem Wissen, das dieses Familientreffen nicht noch einmal wiederholt werden kann, war die Trennung sehr emotional. Auch Daniel und Andreas hatten einen dicken Kloß im Hals, als sie mit Günther und seinem Neffen den Rückweg antraten. Der Zusammenhalt und die Herzlichkeit der Familie begleitet sie gedanklich noch lange auf dem Rückweg. Beide sind dankbar, Günther und seine Familie kennengelernt zu haben und denken noch gerne an das Wochenende im Schwarzwald zurück.

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